|
Das kurzsichtige Auge ist meist länger gewachsen
als das normalsichtige.
Einfallende Lichtstrahlen werden vor der Netzhaut gebündelt
Der Brennpunkt liegt also vor der Netzhaut.
Entfernte Gegenstände werden unscharf abgebildet. Je länger
das Auge ist, desto höher ist die Kurzsichtigkeit und die
damit verbundene Unschärfe. Die optische Kor-rektur erfolgt
durch Reduktion der Brechkraft des Auges. Damit verschiebt
sich der Brennpunkt nach hinten auf die Netzhaut.
Bei Brille oder Kontaktlinse erfolgt dies
durch eine vorgesetzte Zerstreuungslinse, deren Korrekturwert
in "minus" Dioptrien angegeben wird, z.B. -5,75
dpt.
Bei der Kurzsichtigkeit liegt der Brennpunkt
vor der Netzhaut, und der Patient sieht in der Ferne unscharf.
Die Behandlung mit dem Excimerlaser
(LASIK) ist für schwache und mittelstarke Kurzsichtigkeiten
(-1,0 bis -7,0 dpt.) sehr erfolgversprechend.
Etwa 97 % der behandelten Patienten dieser Gruppe können nach
der Behandlung im täglichen Leben auf die Brille oder auf
Kontaktlinsen verzichten. Bei stärker kurzsichtigen Patienten
(-8,0 bis -12,0 dpt.) können 85% dieser Patienten auf die
Brille oder Kontaktlinse verzichten. |