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Trockene Augen in den Wechseljahren

In den Wechseljahren geraten die Hormone des Körpers aus dem Gleichgewicht, da die Eierstöcke weniger Sexualhormone produzieren. Damit einher gehen bekannte Symptome, wie Hitzewallungen, Beschwerden der Gelenke und der Muskulatur sowie Schlafstörungen. Aber auch die Augen reagieren auf diese hormonellen Veränderungen und den sinkenden Östrogenspiegel.

trockene Augen Wechseljahre

 

Wie beeinflusst der Östrogenmangel trockene Augen?

Ein Leben lang verändert sich die Konzentration der Geschlechtshormone. Dabei wirken sich die Mengenänderungen von Östrogen unterschiedlich auf den Körper aus. Der sinkende Östrogenspiegel kann zu Veränderungen der Haut führen und diese weniger elastisch und dünner machen. Gleichzeitig können die Schleimhäute austrocknen, was nicht nur zu trockenen Augen, sondern auch zu trockenen Schleimhäuten führen kann.

Augentrockenheit während der Wechseljahre

Die Wechseljahre und die Augen Probleme hängen also unmittelbar zusammen: Betroffene leiden unter einer Entzündung der Augenoberfläche. Das kann bis zu einer Schädigung der Hornhaut führen. In den meisten Fällen bleiben die Folgen für die Augen ungefährlich, werden aber als sehr unangenehm empfunden. Der ausbleibende Androgeneinfluss schränkt die Meibomdrüsen in ihrer Aktivität ein. Diese Drüsen produzieren den fettigen Teil des Tränenfilms. Androgene sind die Hormone, die bei den Frauen unter anderem im Fettgewebe, in der Nebennierenrinde und in den Eierstöcken gebildet werden und für die Ausbildung der Geschlechtsmerkmale verantwortlich sind.

Im Vergleich zu Männern leiden Frauen im Alter von 40 und 50 häufiger unter trockenen Augen. Gleichzeitig treten weitere Symptome auf wie verklebte Lidränder am Morgen und paradoxerweise tränende Augen. Die Ärzte bezeichnen dieses Phänomen als Sicca-Syndrom. Die Ursachen dafür sind vielfältig, führen aber zumeist auf eine gestörte Stabilität des Tränenfilms zurück.

Trockene Augen in den Wechseljahren – Erfahrungsberichte

Amerikanische Forscher berichten von weiblichen Patienten, die schon zu Beginn der Wechseljahre unter Augentrockenheit leiden. Das soll den Zusammenhang zwischen den Hormonen und der Stabilität im Tränenfilm deutlich machen. Die Symptome und die damit einhergehenden Beschwerden sollten niemals auf die leichte Schulter genommen werden. Sie können ein Alarmsignal für eine ernsthafte Erkrankung sein. Demnach soll der Anteil der Frauen höher sein, die infolge trockener Augen in der frühen Menophase Hornhautschäden davontragen.

Was ist die Ursache von trockenen Augen in den Wechseljahren?

Ein dünner Tränenfilm befeuchtet das Auge und versorgt es über die Augenoberfläche mit Sauerstoff und Nährstoffen. Der Tränenfilm enthält auch keimtötende Substanzen und besteht aus

  • einer inneren Muzinschicht,
  • der äußeren Lipidschicht und
  • einer mittleren wässrigen Schicht.

Wenn der Tränenfilm zu schnell verdunstet, können die Augen nicht genügend Flüssigkeit nachproduzieren, was die Haftung auf der Oberfläche des Auges gefährdet. Die unzureichende Feuchtigkeit bewirkt eine unangenehme Reibung durch das Augenlid, was zu einer Reizung führen kann.

Trockene Augen in den Wechseljahren, was hilft?

Die Augen sollten vor direkter Sonneneinstrahlung mit einer Sonnenbrille geschützt werden. Außerdem gibt es spezielles Augenbefeuchtungsmittel sowie Augentropfen oder künstliche Tränen für diese Beschwerden. Hierbei gilt es auf die Inhaltsstoffe zu achten und ausschließlich Produkte ohne Konservierungsstoffe zu verwenden. Verschlimmern sich die Beschwerden mit den trockenen Augen, sollte sich ein Arzt das Problem genauer ansehen. Es könnte eine bakterielle Infektion dahinter stecken, die mit Medikamenten behandelt werden muss. Eine Hormonersatztherapie vermag es nicht, die Beschwerden in Verbindung mit den trockenen Augen zu minimieren. Ganz im Gegenteil, die zusätzliche Einnahme von Hormonen kann die Augentrockenheit sogar verstärken.

Trockene Augen in den Wechseljahren: Hausmittel, die helfen

Die Luftfeuchtigkeit ist sehr wichtig. Im Bedarfsfall helfen feuchte Tücher oder eine Schale mit Wasser auf der Heizung, den Feuchtigkeitsgehalt in der Luft zu erhöhen. Kurzfristig verschafft eine vermehrte Lidschlagfrequenz Abhilfe, wenn Sie zum Beispiel mindestens 15 Mal in der Minute blinzeln. Sie sollten mindestens 2 Liter Wasser oder ungesüßten Tee am Tag trinken und damit den eigenen Flüssigkeitshaushalt ins Gleichgewicht bringen. Gleichzeitig sollte in den Räumen, in denen Sie sich aufhalten, niemand rauchen. Ebenso wirken sich Gebläse, offene Kamine und Klimaanlagen negativ auf den Feuchtigkeitshaushalt der Augen aus. Beim Lesen am Computer kommt es häufig zu trockenen Augen, weshalb regelmäßige Pausen ratsam sind.

Weitere augenprobleme während der wechseljahre

Neben den trockenen Augen können im Alter weitere Probleme auftreten, zu denen u.a. die Alterssichtigkeit oder die Altersweitsichtigkeit gehören. Diese tritt bei jedem Menschen zwischen dem 40. und 50. Lebensjahr auf, was häufig das Tragen einer Brille / Lesebrille notwendig macht. Wer jedoch auf eine Brille verzichten möchte, kann mit Hilfe einer Linsenoperation seine Alterssichtigkeit korrigieren lassen. EuroEyes hat sich auf Linsenoperationen spezialisiert und weltweit die meisten Multifokallinsen implantiert.

Sie leiden an Alterssichtigkeit und möchten Ihr Leben ohne Brille oder Lesebrille genießen? Unsere Experten beraten Sie gerne.

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