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Intraokluarlinsen – Spürbar besseres Sehvermögen binnen kurzer Zeit

Wenn Sie an Fehlsichtigkeit leiden, aber dennoch dauerhaft auf das Tragen von Brille oder Kontaktlinsen verzichten möchten, kann die moderne Medizin Ihnen dafür mehrere Lösungen anbieten. Die wohl am häufigsten angewandte Methode ist eine entsprechende Augenlaser-Behandlung. Falls Sie eine solche Behandlung nicht wünschen oder falls diese bei Ihnen aus medizinischen Gründen nicht möglich ist, empfiehlt sich als Alternative das Einsetzen von Intraokularlinsen (IOL). Dabei handelt es sich um kleine optische Linsen, die direkt in das Auge implantiert werden und dort auf Dauer verbleiben.

Intraokularlinsen können zum einen die natürliche Linse des Auges ersetzen. Dies wird insbesondere bei Patienten mit einer Linsentrübung (Katarakt) praktiziert. Auch zur Korrektur von stark ausgeprägten refraktiven Sehfehlern kann die körpereigene Linse durch ein entsprechendes Implantat ersetzt werden. Zum anderen gibt es auch Intraokularlinsen, die zusätzlich zur körpereigenen Linse implantiert werden. Diese werden als Phake IOL bezeichnet und lassen sich je nach ihrer Positionierung im Auge in Vorderkammerlinsen und Hinterkammerlinsen unterteilen. Während Vorderkammerlinsen zwischen Hornhaut und Iris eingesetzt werden, werden Hinterkammerlinsen zwischen der Iris und der Linse des Auges platziert. Als Indikationen für die Implantation einer Phake-Intraokularlinse gilt die Korrektur einer starken Kurz- oder Weitsichtigkeit von mindestens -5 beziehungsweise mindestens +3 Dioptrien sowie eines Astigmatismus von bis zu etwa 7 Dioptrien. Je nach Linsentyp werden dabei unterschiedliche Korrekturleistungen erreicht. So kann auch eine Kurzsichtigkeit von mehr als -20 Dioptrien oder eine Weitsichtigkeit von mehr als +15 Dioptrien durch eine entsprechende Intraokularlinse korrigiert werden.

Das Einsetzen einer Intraokularlinse geschieht im Rahmen eines augenchirurgischen Eingriffs. Dieser ist relativ schonend, hat eine geringe Komplikationsrate und ist zudem im Unterschied zur Laserbehandlung auch vollständig reversibel. Das heißt, die Linse kann jederzeit wieder entfernt werden, falls Sie es wünschen oder falls dies aus ärztlicher Sicht als geboten erscheinen sollte. Der Eingriff erfolgt üblicherweise ambulant und unter örtlicher Betäubung. Weil dabei in der Regel nur ein sehr kleiner Einschnitt entsteht, heilt dieser in der Regel auch relativ schnell ab, ohne dass dafür eine Naht erforderlich ist. Die Genesungsphase nach dem Einsetzen von IOL nimmt häufig nicht mehr als etwa einen Tag in Anspruch. Im Normalfall profitieren Sie bereits unmittelbar nach der Operation von einem spürbar verbesserten Sehvermögen.

Bei Patienten, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben oder die an bestimmten Netzhauterkrankungen beziehungsweise chronisch fortschreitenden Augenkrankheiten wie z. B. dem Grünem Star (Glaukom) leiden, können Intraokularlinsen nicht eingesetzt werden. Ob diese Behandlungsmethode für Sie infrage kommt, wird im Rahmen eines ausführlichen ärztlichen Beratungsgesprächs und entsprechender Voruntersuchungen geklärt.

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