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Brillenunverträglichkeit: Augenlasern schafft Abhilfe!

brillenunvertraeglichkeit

Brillenunverträglichkeit kommt häufiger vor als allgemein angenommen. Oftmals sind die Gestelle die Ursache der Beschwerden, aber auch neue Brillengläser können verantwortlich sein. In diesem Beitrag möchten wir Ihnen Ursachen für eine Brillenunverträglichkeit, typische Beschwerdebilder und mögliche Lösungen vorstellen.

Was ist eine Brillenunverträglichkeit?

Brillenunverträglichkeit ist der Sammelbegriff für Beschwerden, die durch das Tragen einer Brille hervorgerufen werden. In der Regel können die Beschwerden durch das Tragen von Kontaktlinsen umgangen werden. Im Falle einer Kontaktlinsen-Unverträglichkeit oder wenn die Sehschwäche nicht durch Kontaktlinsen behoben werden kann, ist spätestens die Zeit sich nachhaltig von seiner Sehschwäche und somit auch von Sehhilfen zu befreien. Augenlaserbehandlungen und Linsenoperation sorgen für eine beschwerdefreie und nachhaltige Brillenfreiheit.

Was verursacht eine Brillenunverträglichkeit?

Dabei wird grob in Brillenunverträglichkeit durch Gestell oder Gläser unterschieden. Als Ursachen kommen das Gewicht der Brille, der Sitz des Gestells, das Brillenmaterial, nicht den Sehwerten angepasste Gläser sowie Gleitsichtbrillengläser infrage.

Brillengewicht als Ursache für Brillenunverträglichkeit

Ist das Gewicht der Brille durch ein schweres Brillengestell oder zu dicke Gläser zu hoch, entstehen dort, wo die Brille aufliegt, Druckstellen. Unter den Nasenpads oder an den Ohrmuscheln entstehen Rötungen und teils schmerzhafte Einbuchtungen in der Haut. Über einen längeren Zeitraum können so schlimmstenfalls Druckgeschwüre entstehen. Ein Brillengestell sollte nach internationalem Standard nicht mehr als 25 g wiegen. Je nach Dioptrienzahl können jedoch die Gläser das größte Gewicht ausmachen.

Brillenunverträglichkeits-Symptome durch falschen Sitz

Sitzt das Gestell nicht richtig und liegt der Rahmen auf der Haut, kann dies dort ebenfalls zu Rötungen und Druckstellen führen. Betroffene Stellen sind in der Regel Ohrmuscheln, Nasenrücken, Schläfen oder am Jochbein bzw. den Wangen. Engen die Brillenbügel ein oder kneifen, können als Symptome auch Kopfschmerzen auftreten.

Kontaktallergie als Ursache für Brillenunverträglichkeit

Ein weiterer Grund kann eine Allergie gegen das Material des Gestells sein. Nickelallergien beispielsweise gehören zu den Kontaktallergien und sind weit verbreitet. Kommt die Haut mit einem nickelhaltigen Brillengestell in Kontakt entwickeln sich nach einiger Zeit Ekzeme. Es gibt aber auch andere Brillengestellmaterialien wie Titan, Kupfer, Chrom oder Palladium, die allergische Reaktionen hervorrufen können. Auch das Silikon der Nasenpads oder Beschichtungen bei Kunststoffrahmen können Allergie auslösend wirken. Als allergiefreies Brillengestellmaterial gilt Horn, aber auch hier bestehen Scharniere meist aus nickelhaltigen Legierungen. Manchmal treten Kontaktekzeme nach wenigen Stunden auf, manchmal vergehen auch mehrere Tage.

Brillenunverträglichkeit: Gleitsichtunverträglichkeit und Post-OP

Die Gleitsichtunverträglichkeit tritt auf, wenn sich das Gehirn nicht schnell genug an Veränderungen im Sehfeld der neuen Gleitsichtbrille oder auch eines Zweistärkenglases anpassen kann oder die Brille nicht richtig zentriert sitzt. Die Zentrierung ist durch einen erneuten Besuch beim Optiker schnell behoben. Liegt es an der neuen Sichtart und bessert es sich auch nach Monaten nicht, sollte das Tragen einer Gleitsichtbrille unterlassen werden. Besonders bei über 55-Jährigen ist das Gehirn oftmals auch nach einem halben Jahr nicht in der Lage, sich auf die Veränderungen der Sehbedingungen anzupassen. Hier sind die möglichen Symptome besonders folgenschwer, da sie zu Unfällen führen können.
Gleiches gilt für die erste Brille nach einer Grauen-Star-Operation bei der anstelle von Multifokallinsen lediglich Monofokallinsen eingesetzt wurden und somit weiterhin eine Fehlsicht besteht.

Falsche Sehwerte als Ursache für Brillenunverträglichkeit

Nicht exakte oder alte Sehwerte oder auch große Unterschiede in den Fehlsichtigkeiten der Augen können ebenfalls für Beschwerden sorgen. Während die Sehwerte durch neue Gläser optimiert werden können, sorgen stark unterschiedliche Dioptrienwerte der Augen oftmals dauerhaft für die Symptome einer Brillenunverträglichkeit. Bei einem Brechungsungleichgewicht (Anisometropie) mit hohen Dioptrienunterschieden ist eine Korrektur durch eine Brille in der Regel nicht möglich.

brille

Wie kann man eine Brillenunverträglichkeit feststellen?

Verbessern sich die Symptome, wenn Sie die Brille einen Zeitraum lang nicht tragen? Falls das der Fall ist, werden Ihre Kopfschmerzen, Druckstellen oder anderen Symptome in aller Wahrscheinlichkeit durch Ihre Brille verursacht. Bei einer allergischen Reaktion können die Symptome noch mehrere Tage anhalten, bis sich eine Besserung zeigt, wenn die Brille nicht mehr getragen wird. Um eine Allergie auszuschließen kann ein Epikutantest in einer Hautarztpraxis durchgeführt werden.

Tipp: Krankenkassen übernehmen in der Regel die Kosten für diesen Allergietest nur, wenn Sie ihn sich vorher von ihrem Arzt aufgrund Ihrer Symptome verschreiben lassen.

Brillenunverträglichkeit: Welche Symptome treten auf?

Leichte bis schwere Kopfschmerzen durch Brillen gehören zu den häufigsten Symptomen, da sie bei falschen Gläsern ebenso auftreten wie bei einem schlecht sitzenden Gestell. Es gibt aber noch weitere Symptome, die je nach Ursache der Brillenunverträglichkeit auftreten.

Brillenunverträglichkeits-Symptome bei Druck durch Gewicht oder falschen Sitz:

  • Rötungen
  • Druckstellen mit Einbuchtungen
  • Kopfschmerzen
  • Läsionen und Plaques
  • Brillenbügelakanthome
  • Kontaktdermatitis (sehr selten)

Brillenunverträglichkeits-Symptome bei Kontaktallergien:

  • Rötungen
  • Pusteln
  • Hautverfärbungen
  • Ekzeme
  • Juckreiz und/oder Brennen
  • Tränende Augen
  • Schwellungen der Schleimhäute
  • Fatigue (Müdigkeit)

Brillenunverträglichkeits-Symptome bei Gleitsichtunverträglichkeit oder Fehlanpassungen:

  • leichte bis schwere Kopfschmerzen
  • Nackenschmerzen
  • Schwindelgefühl
  • Übelkeit
  • Gleichgewichtsstörungen
grauerstar

Augenlasern und Linsen-OP gegen Brillenunverträglichkeit

Durch Augenlaserbehandlungen und Linsenoperationen werden Fehlsichtigkeiten dauerhaft behoben. Augenlasern und Linsentausch sind daher die adäquaten Lösungen für eine Brillenunverträglichkeit welchen Ursprungs sie auch sei. Fehlsichtigkeiten wie Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit, Alterssichtigkeit, Hornhautverkrümmungen und Grauen Star lassen sich durch Laser- oder Linsen-OPs einfach & sicher korrigieren. Unsere Top-Operateure führen beide schmerzfreien Eingriffe jährlich mindestens 1.000 Mal durch.

Zahlen Krankenversicherungen bei Brillenunverträglichkeit Augenlasern?

Private Krankenversicherungen zahlen im Falle einer Brillenunverträglichkeit je nach gewähltem Tarif in der Regel einen Teil der Kosten oder auch die vollen Kosten für eine Augenlaserbehandlung oder Linsenoperation.

Tipp: Klären Sie die Kostenübernahme nach dem bei Ihnen eine Brillenunverträglichkeit diagnostiziert wurde, unbedingt im Vorfeld.

Gesetzliche Krankenkassen zahlen in der Regel keine Laserbehandlung, auch wenn es Einzelurteile gibt, bei denen Menschen mit Brillenunverträglichkeit einen Zuschuss vor Gericht erstritten haben. Bei Linsenoperation, bei denen gleichzeitig auch ein Grauer Star behandelt wird, übernehmen die Krankenkassen die Kosten bzw. zahlen einen Teil.

Sie haben eine Brillenunverträglichkeit und möchten gerne brillenfrei leben?

Unsere Experten beraten Sie gern unverbindlich und kostenlos über mögliche Behandlungen.

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Quellen: https://www.medcontroller.de/urteil/landessozialgericht-nordrhein-westfalen-l-16-kr-3900/; https://www.opticianonline.net/features/spectacle-intolerance; ; https://www.rechtsportal.de/; https://www.gesundheit.de/krankheiten/allergien/kontaktallergien/tendenz-steigend-allergien-auf-brillenfassungen; https://www.gesundheitsoptik.ch/de/news-detailseite/welche-gruende-fuer-eine-dauerhafte-brillen-unvertraeglichkeit-kann-es-geben/

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