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Augenlaserbehandlung vs. Kontaktlinsen – was ist langfristig sicherer und lohnt sich wirklich?

Jeder Fehlsichtige, der keine Brille tragen möchte, kann zwischen Kontaktlinsen und einer permanenten Korrektur der Sehschwäche wählen. Doch welche ist die beste und vor allem sicherste Methode für Ihre Augen? Wir haben uns mit der Thematik beschäftigt und stellen Ihnen Kontaktlinsen und Augen-Laserbehandlungen im Vergleich vor.

Welche Kontaktlinsenarten gibt es?

Generell gibt es harte und weiche Kontaktlinsen jeweils als Tageslinsen, Wochenlinsen, Monatslinsen und Jahreslinsen. Harte Linsen sind dabei formstabil und sicherer als weiche, da weiche Linsen die Sauerstoffzufuhr und Nährstoffversorgung der Hornhaut über die Tränenflüssigkeit einschränken. Weiche Kontaktlinsen hingegen sind weniger spürbar und die Eingewöhnung fällt oft leichter. Für die Gleitsicht bei gleichzeitiger Kurz- und Weitsicht gibt es zusätzlich die sogenannten Bifokallinsen. Außerdem werden Sonderlinsen mit und ohne Sehstärke in verschiedenen Augenfarben oder mit Motiven und Effekten angeboten. Effektlinsen sind durch das eingeschränkte Sichtfeld allerdings nicht verkehrstauglich.

Kontaktlinsen-Nachteile: Risiken und Nebenwirkungen

Da sich Kontaktlinsen direkt auf dem Auge befinden, besteht ein relativ hohes Risiko für Komplikationen. Durch das Tragen von Kontaktlinsen können daher zahlreiche gesundheitliche Probleme für das Auge entstehen. Menschen mit Augenlidfehlstellungen, Erkrankungen und Funktionsstörungen dürfen beispielsweise generell keine Kontaktlinsen tragen. Bei Allergikern mit leicht zu Tränen oder Jucken neigenden Augen können sich die Linsen verschieben, herausfallen oder durch Reibung Irritationen hervorrufen, die leichter zu Entzündungen führen können. Zudem können die Reinigungs- und Pflegemittel sowie das Material der weichen Linsen allergische Reaktionen provozieren.

Werden Kontaktlinsen zu lange getragen, kann das bleibende Schäden am Auge nach sich ziehen, da die Linsen die Sauerstoffzufuhr des Auges behindern und so zu einem Sauerstoffmangel (Hypoxie) führen. Durch beispielsweise lange Arbeit am Bildschirm und trockene Luft können die Linsen auch beim kurzzeitigen Tragen zu Schäden führen, da sie den Tränenfilm austrocknen und die Linsen förmlich auf dem Auge festkleben. Dadurch können immer wieder kleinere schmerzhafte Läsionen entstehen, die das Eindringen und Vermehren von Pilzsporen, Viren, Keimen und Bakterien begünstigen.

Auch beim Einsetzen und Herausnehmen der Linsen können die Augen gereizt und verletzt werden und durch mangelnde Handhygiene Krankheitserreger eindringen. Oft führen auch eine unsachgemäße Reinigung und Pflege der Kontaktlinsen zu Problemen. Die daraus resultierende Verunreinigung der Kontaktlinsen kann Reizungen, Entzündungen und bakterielle Infektionen hervorrufen, welche die Hornhaut oder Bindehaut befallen können. Unbehandelt kann eine solche Infektion zu dauerhaften Schäden führen.

Augenlaserbehandlung als dauerhafte Alternative

Bei einer Augenlaserbehandlung handelt es sich um einen ambulanten und minimal-invasiven Eingriff, der die Fehlsichtigkeit auf Dauer korrigiert und das Tragen von Kontaktlinsen überflüssig macht. Die meisten unserer Patienten sind erstaunt darüber, wie schnell der Eingriff vorüber ist und dass sie davon kaum etwas spüren konnten. Ein Augenverband ist nicht notwendig, lediglich eine Sonnenbrille wird empfohlen. Ein klares Sehen ist schon wenige Stunden nach dem Eingriff möglich.

Mögliche Risiken einer Augenlaserbehandlung

Risiken des Eingriffs können eine leichte Trockenheit der Augen sowie eine erhöhte Licht- und Blendungsempfindlichkeit sein. Die Begleiterscheinungen, die bei einer Augenlaserkorrektur auftreten können, sind in der Regel allerdings nur kurzfristig sowie unbedenklich und bis zur vollen Genesung behandelbar.

Die Augenlaserbehandlung gehört mit einer Wahrscheinlichkeit für Komplikationen von unter 1 % zu den sichersten Eingriffen. Um das Risiko für Augenlaser-Komplikationen noch weiter signifikant zu verringern, sollten Sie sich ausschließlich in die Hände von Top-Augenärzten mit hohen Behandlungszahlen an Operationen (High Volume Operateure) begeben, die diese Eingriffe seit vielen Jahren und mit modernstem Equipment durchführen.

Bei EuroEyes können wir auf mehr als 25 Jahre Erfahrung zurückblicken. Jeder unserer Top-Operateure führt jährlich mindestens 1.000 Eingriffe durch, was insgesamt rund 20.000 Eingriffe pro Jahr in den EuroEyes Augenzentren ausmacht. Unser Ärzte-Team steht nicht ohne Grund kontinuierlich auf der Liste der „FOCUS-Top-Mediziner“ – wir bei EuroEyes nehmen unsere Verantwortung sehr ernst und stehen für höchste Qualitätsstandards.

 

Focus siegel top ärzte 2020

Welche Augenlaser-Methoden gibt es?

Für die dauerhafte Korrektur einer Kurzsichtigkeit (Myopie), Weitsichtigkeit (Hyperopie) oder Hornhautverkrümmung (Astigmatismus) gibt es derzeit folgende Laserbehandlungsverfahren, die bei Patienten unter 45 Jahren durchgeführt werden: LASIK (wird kaum noch verwendet, da es moderne Weiterentwicklungen gibt), Femto-LASIK, die No-Touch-Trans-PRK und das neueste und innovativste Verfahren ReLEx SMILE. Voraussetzung bei allen Verfahren ist, dass sich die Fehlsichtigkeit in den letzten 2 Jahren um nicht mehr als etwa 0,5 Dioptrien verändert hat.

Allen EuoEyes Laserbehandlungen geht ein unverbindliches, persönliches Beratungsgespräch sowie eine umfassende Voruntersuchung und Wellenfrontanalyse voraus, mit der eine dreidimensionale Karte Ihres Auges erstellt wird, die zur Ermittlung der zu korrigierenden Sehschwäche dient. Nach der Behandlung folgen selbstverständlich medizinische Nachkontrollen nach jeweils einem Tag, einer Woche und einem Monat.

ICL – Das ideale Verfahren bei hoher Fehlsichtigkeit und dünner Hornhaut

Wenn eine Augen-Laserbehandlung aufgrund einer sehr hohen Fehlsichtigkeit oder einer zu dünnen Hornhaut nicht möglich ist, stellt die Implantation von Intraokularlinsen, kurz: ICL Linsen, ebenfalls eine hervorragende Lösung zur dauerhaften Korrektur der Sehschwäche dar.

Die ICL ist eine klare und extrem weiche Linse aus Kunststoff, die einer Kontaktlinse ähnelt. Diese Kunststofflinse wird in die Hinterkammer des Auges zwischen der Regenbogenhaut (Iris) und der eigenen Augenlinse eingesetzt. Dort verbleibt sie dauerhaft und ist weder sichtbar noch spürbar. Die Operation ist ein Routineeingriff, der ambulant vorgenommen wird und nur circa vier Minuten pro Auge dauert.

Informieren Sie sich gerne über die Linsenoperation als Alternative zur Laserbehandlung. Wir haben alle relevanten Informationen für Sie aufbereitet.

Risiken von Kontaktlinsen und Augenlasern im Vergleich

Trotz der zahlreichen Nachteile von Kontaktlinsen scheuen sich viele Menschen immernoch vor einem operativen Eingriff am Auge, obwohl mittlerweile diverse Studien belegen, dass eine Augenlaserbehandlung langfristig sicherer ist.

Bisher hat man angenommen, dass ein refraktiver Eingriff ein höheres Risiko als das Tragen von Kontaktlinsen darstellt. Kein einfacher Vergleich, da Komplikationen von Kontaktlinsen erst nach jahrelangem Tragen auftreten, während sich die meisten postoperativen Komplikationen einer Augenlaserbehandlung (z.B. leichte Augentrockenheit und erhöhte Lichtempfindlichkeit) unmittelbar nach dem Eingriff zeigen.

Prof. Dr. Mathers von der Oregon Health & Science University stellte durch den Vergleich von Daten aus verschiedenen Studien fest, dass Kontaktlinsenträger einem höheren Risiko einer permanenten Sehverschlechterung unterliegen als Patienten, die sich einer Augenlaserbehandlung unterzogen haben. Die Ergebnisse der Studie (hier nachzulesen) zeigen, dass das Risiko für einen Kontaktlinsenträger 1:100 beträgt, im Laufe seines Lebens an einer bakteriellen Infektion (bakterielle Keratitis) der Hornhaut zu erkranken. Eine bakterielle Infektion der Hornhaut kann zur bleibenden Sehverschlechterung und im schlimmsten Fall sogar zum Sehverlust des betroffenen Auges führen.

Um das Risiko einer Sehverschlechterung nach einer Augenlaser-OP zu beurteilen, griff Prof. Dr. Mathers auf die Ergebnisse von über 32.000 operierten US-Soldaten zurück. Das Risiko, nach einem laserchirurgischen Eingriff um 10% schlechter zu sehen als davor, beträgt 1:1.025.

Aus dieser Studie und unserer jahrelangen Erfahrung lässt sich demnach schließen, dass Sie mit dem langfristigen Tragen von Kontaktlinsen ein weitaus höheres Risiko für Komplikationen eingehen als es bei der Entscheidung für eine einmalige Augenlaserbehandlung der Fall ist.

Der Kostenfaktor – Was ist teurer: Kontaktlinsen oder Augenlasern?

Neben der Frage nach der Sicherheit und möglichen Komplikationen von Kontaktlinsen und Laserbehandlungen sind sicher auch die Kosten ein relevanter Faktor, wenn es abzuwägen gilt, welche der beiden Möglichkeiten Sie für die Korrektur Ihrer Fehlsichtigkeit in Betracht ziehen.

Die Preise von Kontaktlinsen (Stand 2021) variieren je nach Ausführung zwischen 175 Euro für Jahreslinsen mit Pflegemitteln und 285 Euro für Tageslinsen pro Jahr. Bei lebenslangem Tragen von Kontaktlinsen kann dies zu Kosten von bis zu 18.000 Euro führen. Im Vergleich hierzu sind Augenlaserbehandlungen bei EuroEyes preiswerter: Das Lasern beider Augen kostet mit der Femto-LASIK beispielsweise zwischen 3.500 bis 3.900 Euro und mit der RELAX-SMILE-Methode circa 4.800 Euro.

Die Kosten für lebenslanges Tragen von Kontaktlinsen sind damit im Vergleich zum Augenlasern im Schnitt mehr als doppelt so hoch.

Weitere Vorteile für ein Leben ohne Kontaktlinsen

  • Unabhängigkeit: Werden Kontaktlinsen zu lang getragen oder schlecht vertragen, kann es zu einer Lidentzündung kommen
  • Keine Probleme mehr für Allergiker: Kontaktlinsen eignen sich nicht bei Heuschnupfen oder Allergien, da die Bindehäute im Auge ohnehin schon gereizt oder entzündet sind. Das Tragen von Kontaktlinsen kann zu Infektionen im Auge führen und bleibende Schäden hinterlassen. Zudem erfordert eine Pollenallergie häufig das Einträufeln von Augentropfen, wobei Kontaktlinsen hinderlich sind.
  • Sicherheitsfaktor: Aufwendige Handhabung der Linsen – manche Menschen haben Mühe oder sogar Angst, die Kontaktlinsen einzusetzen. Zudem ist die richtige Handhabung besonders wichtig, damit das Auge nicht verletzt wird.
  • Mehr Zeit: Kontaktlinsen erfordern regelmäßige und sorgfältige Reinigung und Desinfizierung.
  • Kostenfaktor: Zusätzliche Kosten für Pflegemittel und den regelmäßigen Austausch der Kontaktlinsen. Nur durch sorgfältige Hygiene wird das Risiko von Augeninfektionen reduziert. Dazu gehört auch die regelmäßige Nachkontrolle beim Optiker oder Augenarzt.
  • Keine trockenen Augen mehr: Kontaktlinsen verursachen trockene Augen oder verstärken diese. Trockene Heizungsluft oder viele Stunden vor dem Bildschirm setzen Linsenträgern schnell zu und verursachen Unwohlsein.

Fazit

Wer keine Brille tragen möchte und somit langfristig auf das Tragen von Kontaktlinsen angewiesen ist, für den lohnt es sich, eine Laserbehandlung der Augen in Erwägung zu ziehen. Denn: die Risiken des einmaligen Eingriffs sind im Vergleich zum jahrelangen Tragen von Kontaktlinsen wesentlich geringer und die lebenslangen Kosten für Kontaktlinsen mitsamt Zubehör fallen im Schnitt mehr als doppelt so hoch aus, wie es bei einer Laserbehandlung der Fall ist. Außerdem bietet Ihnen die dauerhafte Korrektur Ihrer Fehlsichtigkeit ein neues Lebensgefühl, da sie ab diesem Zeitpunkt auf keinerlei Sehhilfen mehr angewiesen sein werden.

Selbst starke Fehlsichtigkeiten – ob Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit, Alterssichtigkeit oder auch Hornhautverkrümmung – können bei EuroEyes dank modernster Lasertechnik korrigiert werden. Wenn Sie sich bei EuroEyes behandeln lassen, investieren Sie nicht nur in ein neues Lebensgefühl (nie wieder Brille oder Kontaktlinsen), sondern auch in Qualität, Kompetenz, Präzision und Sicherheit.

Haben Sie Interesse an einer Laserbehandlung? Vereinbaren Sie jetzt ein unverbindliches, persönliches Beratungsgespräch mit unseren Experten!

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Quellen: Stiftung Warentest, Berufsverband der Augenärzte Deutschlands.

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