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Gleitsichtbrillen-Probleme und -Nebenwirkungen

Mann mit Gleitsichtbrille

Im Alter von ungefähr 45 Jahren ist es bei vielen so weit: Die Altersweitsicht setzt ein. Plötzlich ist man auf eine Lesebrille angewiesen und wenn vorher bereits eine Kurzsichtigkeit bestand, ist ein ständiger Wechsel zwischen Lesebrille und normaler Brille schnell an der Tagesordnung.

Viele Betroffene entscheiden sich für eine Gleitsichtbrille, da diese die Korrektur der Kurzsichtigkeit sowie der Weitsichtigkeit in ihren Gläsern vereint. Die Gleitsichtbrille ist sozusagen mehrere Brillen in einer, wodurch der ständige Brillenwechsel entfällt. Um dies zu bewerkstelligen, besitzen Gleitsichtbrillengläser mehrere Sehzonen, die für die Nah-, Mittel- und Fernsicht abgestimmt sind.

Um eine Gleitsichtbrille zu nutzen, muss das Sehverhalten jedoch neu gelernt werden, da die Bewegungen des Kopfes und der Augen die Sicht bestimmen und die Sehfelder im Vergleich zur normalen Brille stark eingeschränkt sind. Selbst nach der Eingewöhnung sind kleinere Verzerrungen oder Unschärfen normal. In diesem Beitrag gehen wir näher auf die typischen Gleitsichtbrillen-Probleme ein.

Zu den häufigsten Gleitsichtbrillen-Problemen gehören:

  • Eingeschränktes Sichtfeld
  • Ständiger Brillenwechsel
  • Kopfschmerzen
  • Schwindelgefühle
  • Unwohlsein und Übelkeit
  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • Schlechtere Tiefenwahrnehmung

Nacken-, Schulterschmerzen & Co – Diese Probleme verursachen Gleitsichtbrillen

Es ist völlig normal, bei einer neuen oder einer fehlerhaften Gleitsichtbrille Probleme mit der Nacken- und Schulterpartie zu bekommen. Die ungewohnten Kopfbewegungen und Neigungswinkel sorgen für Verspannungen und Überbelastungen, die sich in Nacken- und Schulterschmerzen äußern. Besonders bei der Arbeit am Bildschirm nehmen auch versierte Gleitsichtträger eine ungesunde Haltung an, um scharf zu sehen, da die Gleitsichtbrille nicht für die Sehdistanz zum Bildschirm konzipiert ist. Um dauerhafte Beschwerden zu vermeiden, empfehlen Optiker daher die Anschaffung einer Bildschirmbrille, die genau für diesen Distanzbereich ausgelegt ist.

Gleitsichtbrillen-Problem: Brillenwechsel

Auch mit einer hochwertigen Gleitsichtbrille kommt man um den Brillenwechsel nicht herum. Szenarien, bei denen sich ein Brillenwechsel empfiehlt, sind neben der oben erwähnten Bildschirmarbeit auch der Wechsel zur entsprechenden Sonnenbrille und der Lesebrille, denn wenn Sie im Bett oder auf dem Sofa liegend lesen möchten, nehmen Sie eine Position ein, die für die Gleitsichtbrille ungeeignet ist und den Text daher unscharf darstellt. Theoretisch müssten Sie daher zu den Gleitsichtbrillen-Problemen auch die Mehrkosten für die zusätzliche Bildschirmbrille, die Sonnenbrille mit Stärke und eine Lesebrille für die Bettlektüre zu den tatsächlichen lebenslangen Kosten einer Gleitsichtbrille addieren.

Altersweitsichtigkeit

Unscharfe Nahsicht oder Fernsicht mit Gleitsichtbrillen

Wenn Sie Probleme beim Lesen haben und den Kopf unnatürlich schief legen müssen, um scharf zu sehen, wurde wahrscheinlich Ihre Pupillendistanz falsch bemessen. Oft ist auch nur die Sicht bei einem Auge unscharf, was in der Regel an einer falschen Zentrierung liegt. Nacken- und Schulterschmerzen sind häufig die gesundheitlichen Nachteile von Gleitsichtbrillen.

Durch einen zu hohen Sitz der Gleitsichtbrille werden die Träger gezwungen, den Kopf unnatürlich weit nach unten zu neigen. Durch einen zu tiefen Sitz wird das Anheben des Kopfes nötig, um beim Lesen – also im Nahbereich – scharf zu sehen.

Beides verursacht durch die unnatürliche Haltung Schulter- und Nackenschmerzen. Ein falscher Sitzwinkel durch eine ungenaue Messung oder fehlende Messungen reicht aus, um mit der Gleitsichtbrille schlecht oder sogar gar nicht zu sehen, und eine Eingewöhnung ist so nicht möglich.

Schwankende Sehleistungen durch Erkrankungen

Die Unschärfebereiche zwischen Nah-, Mittel- und Fernsicht, die die Sicht erschweren, können in Kombination mit einer Hornhautverkrümmung sehr große Ausmaße annehmen. Um dies zu berücksichtigen, benötigen Betroffene speziell angefertigte und damit besonders teure Gleitsichtgläser. Andere Erkrankungen, die die Eingewöhnung an eine Gleitsichtbrille durch schwankende Sehleistungen stark erschweren, sind Probleme mit dem Blutdruck, Diabetes oder Erkrankungen der Schilddrüse.

Kleine oder Riesenaugen durch Gleitsichtbrillen

Je stärker Ihre Kurzsichtigkeit ausgeprägt ist, desto größer wirken Ihre Augen und je stärker die Weitsichtigkeit ausgeprägt ist, desto kleiner erscheinen sie. Die hohe Dioptrinzahl, die Dicke und das Material der Gläser führen in der Gleitsichtbrille zu prismatischen Effekten, die dieses rein optische Problem der Gleitsichtbrillen mit sich bringen. Auch die Fassungsgröße beeinflusst diesen Effekt. Je größer die Fassung ist, desto sichtbarer ist das Phänomen.

Probleme mit einer Gleitsichtbrille

Risikofaktor Gleitsichtbrille

Anfangs sind verschwommenes Sehen, Schwindelgefühl, Schulter- und Nackenschmerzen sowie mangelhafte Tiefenwahrnehmung auch bei perfekt auf Ihre Bedürfnisse abgestimmten Gleitsichtbrillen normal, weswegen Sie sie keinesfalls im Verkehr, beim Treppensteigen, Gehen oder sonst irgendwo tragen sollten, wo sie sich mangels scharfer Sicht in Gefahr begeben würden.

Nach einigen Wochen sollten Sie sich an die Nebenwirkungen von Gleitsichtbrillen gewöhnt haben. Verschwinden werden diese jedoch leider nie, denn eine perfekte Sicht ist mit Gleitsichtbrillen noch nicht möglich. Die Probleme, die Gleitsichtbrillen verursachen, werden mit der Zeit durch Ihr Gehirn automatisch ausgeglichen und nicht mehr bemerkt – bestehen aber weiterhin.

Stürze durch fehlerhafte Tiefenwahrnehmung

Unsere Natur sieht es vor, dass wir in der Regel nur die Augen bewegen, um etwas scharf zu sehen. Gleitsichtbrillen zwingen uns dazu, den Kopf mitzubewegen. Die Nase muss auf das Objekt gerichtet sein, um es zu fokussieren. Bevor hier eine Gewöhnung einsetzt, besteht die Gefahr, dass eine falsche Tiefenwahrnehmung einsetzt und man beispielsweise die Tiefe von Treppenstufen nicht richtig erkennen kann.

Bei neuen Gleitsichtbrillenträgern und insbesondere bei älteren Menschen mit Gleitsichtbrillen wird dadurch das Sturzrisiko nahezu verdoppelt. Unschärfen, das Gefühl, dass sich alles bewegt, sobald man den Kopf bewegt, und verzerrtes Sehen mit fehlerhafter Tiefenwahrnehmung waren schon immer Gleitsichtbrillen-Probleme, die bis heute auch bei den besten Modellen nicht gänzlich behoben werden konnten.

Verschwommenes oder verzerrtes Sehen trotz Eingewöhnungsphase

Wenn Sie auch nach sechs bis acht Wochen Eingewöhnung weder im unteren oder mittleren Nahsichtbereich für das Sehen in etwa einem Meter Abstand noch im oberen Fernsichtbereich scharf sehen können, wurden die Gleitsichtbrillen-Gläserstärken vermutlich falsch ausgemessen. Ein weiterer Grund kann ein falscher Sitz der Gleitsichtbrille sein. Wenn die Gravuren in der Gleitsichtbrille schief liegen, ist verzerrtes Sehen die Folge. Gerade Linien erscheinen gebogen. Das erschwert die Orientierung und stellt ein Unfallrisiko dar.

Warum sind so viele Gleitsichtbrillen fehlerhaft?

Anders als bei normalen Sehhilfen ist die Messung, Anfertigung und Anpassung einer Gleitsichtbrille sehr komplex und erfordert ein fundiertes Fachwissen des Optikers. Stimmt nur ein Wert nicht gänzlich oder sind die Gläser nicht optimal geschnitten, ruft die Gleitsichtbrille Probleme hervor. Die Sehleistung ist fehlerhaft und gesundheitliche Probleme sowie ein erhöhtes Risiko für Unfälle sind die Folge.

Ina Müller Trifokallinsen-Behandlung

Ohne Gleitsichtbrille und ohne Probleme: Trifokal-/ Multifokallinsen-OP

Nichts ist so gut wie die Natur, aber wenn die Natur des Auges eine Kurz- und Fernsicht aufweist, ist das Einsetzen von Multi-/Trifokallinsen der nächstbeste Schritt, um wieder zu einer perfekten Sehkraft zu gelangen – und das permanent. Durch den Austausch der natürlichen mit einer Sehschwäche behafteten Linse mit einer künstlichen Trifokal-/Multifokallinse, wird die Sehkraft dauerhaft und ohne Schwankungen wiederhergestellt. Abgesehen von einer modischen Sonnenbrille erübrigt sich das Brillentragen durch diese Linsen-Augenoperation gänzlich und Sie sind ab diesem Zeitpunkt brillenfrei.

EuroEyes hat weltweit die meisten Trifokallinsen-OPs durchgeführt und zählt deshalb zu den absoluten Experten, wenn es darum geht, Ihnen eine brillenfreies Leben zu ermöglichen.

 

Sie möchten Ihre Gleitsichtbrille endlich loswerden und mehr über eine Trifokal-/ Multifokallinsen-OP erfahren? Unsere Experten beraten Sie gerne.

 

Quellen:
Kuratorium Gutes Sehen e. V:. https://www.sehen.de/brillen/gleitsichtbrille/
Brillenglas-Experten.de: https://brillenglas-experten.de/erklaerung-gleitsichtbrille
Meine Gesundheit: https://www.meinegesundheit.at/cdscontent/?contentid=10007.731640
Brillenladen Mannheim: https://brillenladenmannheim.de/probleme-mit-der-gleitsichtbrille-und-die-passenden-loesungen/
Zeiss: https://www.zeiss.de/vision-care/zeiss-brillenglaeser/gleitsichtglaeser.html
Thieme Neurologie: https://www.thieme.de/de/neurologie/die-gleitsichtbrille-im-gehirn-101977.htm
Stiftung Warentest: https://www.test.de/Optiker-Durchblick-getruebt-1288670-2288670/?mc=sea.dsa.generisch&gclid=CjwKCAjw47eFBhA9EiwAy8kzNJ6DiHmsHhtt8DwlRvxEaQrZ9afJ8VLPLTaGO0TCHuPg2_uApLl4thoCqFsQAvD_BwE

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