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Wir möchten Augen öffnen – Charity bei EuroEyes

Kontraste und Konturen verschwimmen, Farben verblassen und Ihre Umgebung erscheint, als ob sie hinter einem dichten Nebel verschwindet. Dieser Schleier breitet sich von Tag zu Tag aus, bis er sich schließlich auf Ihr gesamtes Gesichtsfeld legt. Ihre Orientierungsfähigkeit sowie die räumliche Wahrnehmung nehmen rapide ab, bis es Ihr normales Alltagsleben fast unmöglich macht. Die Rede ist von der Augenerkrankung Grauer Star.

Der Eingriff, eine sogenannte mikrochirurgische Operation, kann theoretisch in jedem Krankenhaus oder Augenarztpraxis durchgeführt werden. Allein in Deutschland unterziehen sich jährlich über 600.000 Menschen dieser Operation. Die Chancen einer Heilung des Grauen Stars stehen dabei sehr gut, etwa 90 Prozent der Patienten erreichen nach einer Operation eine Sehleistung zwischen 50 und 100 Prozent.

 

Der Graue Star in Entwicklungsländern

 

Was hier selbstverständlich erscheint, gilt in weniger entwickelten Ländern als Luxus und Seltenheit. In zahlreichen Entwicklungsländern führt der Graue Star noch zur Erblindung. Durch fehlende finanzielle Mittel im Gesundheitswesen, schlechte Infrastruktur und wenige Krankenhäuser leiden die betroffenen Menschen am Mangel von ärztlicher Versorgung, die nur bedingt angeboten werden kann. So bleibt vielen augenkranken Menschen eine dringend benötige Operation verwehrt, was final zu ihrer Erblindung führen kann.

Dr. Jørgensen und das EuroEyes-Team setzen sich in Kooperation mit internationalen Hilfsorganisationen bereits seit vielen Jahren für gemeinnützige, medizinisch-humanitäre Projekte ein und übernehmen soziale Verantwortung. Besonderes Augenmerk liegt hierbei auf der Verbesserung der augenärztlichen Versorgung in Dritte-Welt und Entwicklungsländern, um blinden und sehbehinderten Menschen zu helfen. Mit Ärzten, Helferinnen und Helfern, leistet EuroEyes dort Hilfe, wo sie am dringendsten benötigt wird.

EuroEyes-Charity weltweit

Für eines ihrer größten Charity-Projekte reiste ein neunköpfiges EuroEyes Ärzte-Team nach La Romana, Dominikanische Republik. In Kooperation mit dem gemeinnützig-humanitären Hilfsprogramm für blinde und sehbehinderte Menschen Surgical Eye Expeditions (SEE) International, baute EuroEyes ein augenchirurgisches Medizin-Zentrum im örtlichen Krankenhaus El Buen Samaritano auf. Etwa 130 Patienten wurden behandelt, wobei viele am Grauen Star litten. „Mit Projekten wie dem EuroEyes-Camp in der Dominikanischen Republik möchten wir die Kollegen in diesen Ländern unterstützen und Patienten helfen“, erläutert Jørgensen. Ohne diese Unterstützung seien die medizinischen Aufgaben kaum zu meistern.

Neben den Operationen und der ärztlichen Hilfe spendete EuroEyes vor Ort etwa 200 Brillen und Kunstlinsen. Brillen, die nach der Behandlung der Patienten in Deutschland keine Verwendung mehr haben, können nach der eigenen Augenoperation gespendet werden. So kommen zahlreiche Brillen- und Gläser zusammen, die EuroEyes an Bedürftige weiterreichen kann, wie den Menschen im El Buen Samaritano-Hospital in der Dominikanischen Republik.

 

Das aktuellste Charity-Projekt führte Dr. Jannik Boberg-Ans mit drei weiteren EuroEyes- Kollegen in Myanmar aus. Das Team unterstützte im tiefsten Himalaya-Gebirge die dort ansässigen Ärzte. Innerhalb von fünf Tagen konnten etwa 400 Patienten operiert werden, meist betroffen vom Grauen Star. „Nichts bereitet einem größere Freude, als Menschen zu helfen, die unsere Hilfe so dringend benötigen“, so Jannik Boberg-Ans. Mindestens ein Mal im Jahr versucht das Ärzte-Team die Klinik in Myanmar zu besuchen: „Leider können wir nicht jedem helfen. Wenn wir jedoch vor Ort sind, versuchen wir das Maximum herauszuholen und für so viele Patienten wie nur möglich da zu sein.“ Zusätzlich unterstützt EuroEyes einheimische Ärzte mit Equipment, damit das Projekt auch ohne die Anwesenheit des EuroEyes-Teams weitergeführt werden kann.

 

Weitere Hilfsprojekte in Planung

Neben dem Projekt in La Romana führt das Team von EuroEyes ähnliche soziale Projekte mit SEE in Peru und Lesotho durch. Mit einem verhältnismäßig kleinen Ärzte-Team können große Dinge bewirkt werden, um die Anzahl der blinden und sehbehinderten Patienten zu dezimieren. Denn EuroEyes möchte aktiv die Zukunft der betroffenen Menschen mitgestalten und sich in weiteren Hilfsprojekten engagieren. Damit von Tag zu Tag weniger Patienten unter dem dichten Nebel des Grauen Stars leiden müssen.