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Corona-Pandemie: Auf lange Sicht mehr Kurzsichtigkeit?

Zoom-Meetings und Skype-Konferenzen sind der neue Alltag im Homeoffice. Mit der Technik, die uns vernetzt und den Arbeitsalltag zu Hause erleichtert, treten aber auch neue Probleme auf. Nicht nur beim Arbeiten im Homeoffice, sondern auch im privaten Bereich sind wir während der Corona-Pandemie durch digitale Treffen an die Bildschirme von Computer, Tablet und Smartphone gebunden. Zusätzlicher Stress und Mehrbelastungen der Augen durch mehr Bildschirmzeit wirken sich negativ auf die Gesundheit aus, denn die ständige Erreichbarkeit im sonst privaten Raum nagt an den Nerven. Und auch eine Kurzsichtigkeit kann sich verschlechtern, wenn man dem nicht entgegenwirkt.

Was ist Kurzsichtigkeit?

Das kurzsichtige Auge
Kurzsichtigkeit: Brennpunkt vor der Netzhaut

Kurzsichtige haben Probleme mit dem Erkennen von entfernten Gegenständen. Das liegt daran, dass entweder ihr Augapfel im Verhältnis zu lang (Achsenmyopie) oder die Brechkraft des Auges zu groß (Brechungsmyopie) ist. Der zur Korrektur der Kurzsichtigkeit (Mypoie) nötige Dioptrienwert lässt sich mit der sogenannten Refraktionsmessung bestimmen. Mit einer Sehhilfe in Form einer Brille oder von Kontaktlinsen wird der Punkt, an dem ferne Gegenstände scharf abgebildet werden, verschoben, sodass er direkt in der Netzhautebene liegt. Die Ursachen sind in erster Linie erblich bedingt, weswegen die Kurzsicht bereits bei Kindern auftritt und sich weiter verschlechtern kann, bis der Augapfel ausgewachsen ist. Aber auch bei Erwachsenen kann Kurzsichtigkeit auftreten. Ursachen hierfür sind in den meisten Fällen Erkrankungen wie beispielsweise Diabetes oder Unfälle.

 

Verschlechterung der Kurzsichtigkeit und wie Homeoffice dies begünstigt

Neben dem falschen Umgang mit Kontaktlinsen oder dem Tragen einer Brille mit nicht optimal angepassten Dioptrienwerten gibt es weitere Faktoren, die zu einer Verschlechterung der Kurzsichtigkeit beitragen können und durch die Arbeit im Homeoffice gefördert werden.

Die Augen sind nicht für dauerhaftes Nahsehen auf Bildschirmen in geschlossenen Räumen konzipiert und brauchen Tageslicht für ihre Gesundheit und Sehkraft. Durch das Homeoffice sind wir weniger im Freien und starren, anders als im Büro mit festen Pausenzeiten und Feierabend, oft mehr als acht Stunden nonstop auf den Bildschirm.

Die ständig konzentrierte Nahsicht sorgt nicht nur für eine Verschlechterung der Kurzsichtigkeit, sondern zieht auch andere Symptome wie trockene Augen, Kopfschmerzen und Rückenleiden nach sich. Das wird auch als Computer Vision Syndrome (CVS), Office Eye Syndrome (OES) oder Digital Eye Strain (DES) bezeichnet. Durch die Folgen der Corona-Pandemie haben diese Leiden besonders stark zugenommen.

Was kann man gegen Kurzsichtigkeit tun?

Mit der Refraktionsmessung durch Augenarzt oder Optiker wird der zur Korrektur der Kurzsicht nötige Dioptrienwert bestimmt. Zum Ausgleich der Kurzsichtigkeit kann man auf Sehhilfen zurückgreifen oder die Sehschwäche mit einer Augenlaserbehandlung permanent korrigieren lassen. Mit einer Brille oder Kontaktlinsen wird der Punkt, an dem ferne Gegenstände scharf abgebildet werden, verschoben, sodass er direkt in der Netzhautebene liegt.

In den meisten Fällen stellen Brillen allerdings eher ein Ärgernis dar, und das nicht nur aus ästhetischen Gründen: Sie verschmutzen schnell und sind so eine potenzielle Risikoquelle. Außerdem werden sie oft verlegt und beschlagen beim Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes. Trotzdem sind Brillen gegen Kurzsicht sicherer als Kontaktlinsen, da diese bei falscher Pflege und Anwendung Verletzungen und Augenerkrankungen verursachen und somit eine Verschlechterung der Sehkraft bewirken können.

Eine permanente Wiederherstellung der Sehkraft, sodass keine Sehhilfe mehr benötigt wird, ist durch eine Augenoperation in Form einer Laserbehandlung oder Linsenoperation möglich. Welche Behandlungsmethode dabei zum Einsatz kommt, um das optimale Ergebnis zu erzielen, bestimmt der Augenchirurg nach einer gründlichen Untersuchung.

PRK Alternative zum Augenlasern bei EuroEyes

 

Wie kann man einer Verschlechterung der Kurzsichtigkeit durch das Homeoffice vorbeugen?

Ein gesunder Wechsel von Nah- und Fernsicht entspricht unserem natürlichen Sehvermögen und zu viel Nahsicht schadet der Sehkraft. Neben speziell auf Bildschirmarbeit angepassten Nahkomfort-Brillengläsern mit Blaulichtfilter oder entsprechenden Kontaktlinsen gibt es fünf einfache Mittel, wie Sie Ihre bestehende Sehkraft trotz der Arbeit im Homeoffice verbessern können:

1. Schreibtisch mit Tageslicht und Fernsicht
Stellen Sie den Schreibtisch mit Blick zu einem Fenster. Selbst flüchtige Blicke in die Ferne helfen, die Augen zu entspannen. Empfohlen wird ein 20-Minuten-20-Sekunden-Wechsel: Nach 20 Minuten Videochats oder Bildschirmarbeit sollte eine 20-sekündige Fernsicht folgen. Das zusätzliche Tageslicht durch das Fenster hilft außerdem der Augengesundheit und leuchtet bei Zoom-Meetings den Videochat ideal aus. Wenn Sie keinen Fensterplatz einrichten können, ist eine Vollspektrum-Tageslichtlampe über dem Arbeitsplatz eine gute Alternative.

2. Nicht zu nah am Bildschirm sitzen
Der Bildschirm sollte mit seiner Oberseite auf Augenhöhe sein und die Entfernung zwischen Augen und Bildschirm etwa 60 cm betragen, damit die Augen nicht zusätzlich angestrengt werden.

3. Hochwertige Bildschirme schonen die Augen
Die in Bildschirmen enthaltene Strahlung – ob vom Smartphone, Tablet oder Bildschirm – schadet der Augengesundheit. Qualitativ hohe Bildschirme sollten mit einer matten Beschichtung, möglichst hohen Auflösung in vorzugsweise Full-HD (1.920 x 1.080 Pixel), QHD (2.560 x 1.440 Pixeln) oder UHD (3.840 x 2.160) und einem Blaulichtfilter ausgestattet sein.

4. Pausen machen, Tageslicht nutzen und abends vom Bildschirm trennen
Gönnen Sie sich möglichst alle zwei Stunden eine kleine Pause mit etwas frischer Luft und Tageslicht. Insgesamt sollten Sie so auf zwei Stunden im Freien kommen. Nach Feierabend sollten Sie auch Ihren Augen Ruhe gönnen und soweit möglich auf alle Displays verzichten.

5. Erreichbarkeit und Videokonferenzen zeitlich begrenzen
Viele Kunden und auch Kollegen gehen bei Homeoffice-Arbeit davon aus, dass man immer und jederzeit erreichbar ist. Zoom-Meetings und Videochats bis spät am Abend sind keine Seltenheit. Die sogenannte Zoom-Fatigue – also Erschöpfung durch Videocalls – ist seit Beginn der Corona-Pandemie zu einem wachsenden Problem geworden. Erschöpfung wirkt sich negativ auf den ganzen Körper aus – auch auf die Augen. Setzen Sie sich also feste Zoom-Zeiten und seien Sie nur zu den üblichen Arbeitszeiten erreichbar. Das schont Ihre Nerven und Ihre Sehkraft.

Fazit: Sehkraft erhalten im Homeoffice

Homeoffice trägt signifikant zu einer Verschlechterung von Kurzsichtigkeit bei, wenn Sie nicht aktiv dagegenwirken. Investieren Sie also in einen hochwertigen Bildschirm und positionieren Sie diesen optimal. Außerdem sind zwei Stunden Tageslicht täglich sowie alle zwei Stunden eine Bildschirmpause und alle 20 Minuten ein Blick in die Ferne wichtig, um Ihre Sehkraft nicht zu verschlechtern und sogar wieder etwas zu verbessern.

Sie leiden unter Kurzsichtigkeit und möchten sich über Ihre Behandlungsmöglichkeiten informieren? Nehmen Sie gerne Kontakt mit unseren Experten auf.

 

Quellen:
Biermann Medizin: https://biermann-medizin.de/homeschooling-und-homeoffice-gefahren-fuer-die-augen-vermeiden/?cn-reloaded=1;
Sieso-Ergo: http://www.sieso-ergo.eu/de/ergonomie/arbeitsplatz-einrichten-und-einstellen;
Techbook: https://www.techbook.de/entertainment/diese-monitore-schonen-ihre-augen

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