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OP des Grauen Stars: Lasern und Schneiden im Vergleich

Grauer Star lasern oder schneiden Header

Der Katarakt wird im Volksmund als Grauer Star bezeichnet. Es handelt sich hierbei um eine Linsentrübung, durch die der Graue Star seine Bezeichnung erhalten hat. Das Gute: In den meisten Fällen kann der Graue Star durch lasern oder schneiden schonend behandelt werden. Wie die Katarakt-OP abläuft und wo die Unterschiede zwischen Lasern und Schneiden liegen, verraten wir Ihnen in diesem Artikel.

Wie erkenne ich einen Grauen Star?

Der Graue Star entsteht nicht über Nacht, sondern “schleicht” sich gewissermaßen ein. Am Anfang bemerkt man ihn kaum. Erst nach und nach treten Symptome auf.

Die Sicht wird verschleiert und nahe sowie ferne Gegenstände können nicht mehr gut erkannt werden. Das passiert, da die Linse an Transparenz verliert und sich eintrübt. Wir sehen die Dinge so, als ständen wir hinter einem Wasserfall. Daher kommt auch der Fachbegriff Katarakt, der lateinisch für Wasserfall steht.

Hinzukommen Sehprobleme bei Abend und Nacht und teilweise eine Lichtempfindlichkeit. Wenn Sie sich schlechter im Dunkeln zurechtfinden oder Probleme haben, nachts Auto zu fahren, könnte das ein Indiz sein. Im Gegensatz zu anderen Fehlsichtigkeiten treten keine Schmerzen oder Augenbrennen auf.

Lässt sich ein Grauer Star nur mit Lasern behandeln?

In der Regel ist der Graue Star altersbedingt. So haben 50 Prozent aller 52- bis 64-jährigen Deutschen einen Katarakt, ohne es zu bemerken. Doch nicht nur ältere Menschen können einen Grauen Star entwickeln, vereinzelt betrifft es auch junge Erwachsene und Kinder.

Wichtig zu wissen ist, dass sich ein Grauer Star nicht einfach nur durch Lasern behandeln lässt. Denn die Linse muss komplett entfernt und ersetzt werden. Aber: Die Katarakt-OP ist ein Routineeingriff. Insgesamt wird sie in Deutschland circa eine Million Mal pro Jahr durchgeführt und gehört daher zu den Standard-Eingriffen. Sie brauchen also keine Angst vor der Grauen-Star-OP zu haben, sollten Sie betroffen sein.

Schritt für Schritt: So läuft die OP des Grauen Stars ab

Damit die Linse bei der OP des Grauen Stars durch eine Kunstlinse ersetzt werden kann, muss eine kleine Öffnung von nur etwa 2,2 Millimetern in der Hornhaut geschaffen werden. Im Allgemeinen dauert die Katarakt-OP gerade einmal 10 Minuten pro Auge.

Schritt 1: Betäubung

Zunächst führen wir eine Tropfbetäubung durch. Wie bei herkömmlichen Augentropfen wird ein Tropfen des Mittels in das Auge eingetropft, wodurch die Oberfläche der Hornhaut taub und unempfindlich wird. Das Auge kann dann noch bewegt werden, Sie werden aber keine Schmerzen mehr wahrnehmen.

Wenn Sie sehr nervös oder ängstlich sind, können Sie zusätzlich eine Beruhigungstablette erhalten, mit der Sie den Eingriff problemlos überstehen.

Schritt 2: Öffnung der Augenkammer

Nach der Betäubung wird die vordere Augenkammer an zwei Stellen geöffnet. Das blutet nicht und muss daher auch nicht genäht werden. Das Auge dichtet sich im Prinzip selbst wieder ab, was den Heilungsprozess beschleunigt.

Schritt 3: Austausch der Linse

Im Anschluss wird die Linsenkapsel, in der sich die Augenlinse befindet, geöffnet. Die Linse muss in der Linsenkapsel gedreht werden, weshalb der Operateur mithilfe einer dünnen Kanüle Wasser einführt, um die Linse dann mit einem Ultraschallgerät zu zerlegen und abzusaugen. Abschließend wird die Kunstlinse ins Auge eingeführt - fertig!

Werden beide Augen gleichzeitig behandelt?

Bei EuroEyes behandeln wir in aller Regel beide Augen in nur einer Sitzung, damit Sie schnell wieder perfekt sehen können. Wenn Sie dies wünschen, können wir die Augen mit einem Tag Abstand operieren.

Grauer Star lasern oder schneiden Augen

Grauer Star: OP mit Lasern oder Schneiden im Vergleich

Das oben beschriebene Ultraschallverfahren ist in der heutigen Medizin zur Behandlung des Grauen Stars Standard. Die Prozedur hat sich seit mehr als 30 Jahren bewährt und ist zudem kostengünstig und wird von den Krankenkassen übernommen.

Wie bereits erwähnt, wird dabei in die Hornhaut geschnitten, um in das Innere des Auges zu gelangen und die Linse auszuwechseln. Damit der Ultraschall keine Verletzungen an der Hornhaut oder der Linsenkapsel verursacht, wird die OP des Grauen Stars nur von erfahrenen Operateuren durchgeführt.

Der größte Unterschied zwischen dem Laser und der klassischen Kataraktoperation liegt darin, dass die manuellen Schritte durch den Femtosekundenlaser präziser übernommen werden. So setzt der Laser einen winzigen Schnitt am Rand des Auges, führt die Öffnung der Linsenkapsel durch, fragmentiert die Linse, korrigiert die Hornhautverkrümmung mithilfe bogenförmiger Schnitte und markiert die Hornhaut für die neuen Linsen. Auch die Linse wird mithilfe eines Femtosekundenlasers zerkleinert, indem ultrakurze Lichtpulsen auf die Linse gesendet werden.

Fakt ist: Durch den Femtosekundenlaser haben sich Komfort und Qualität der Kataraktoperation für den Patienten deutlich erhöht. Dennoch wird das hochinnovative Verfahren aktuell noch nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Bei Privatkassen kommt es auf Einzelentscheidungen an.

Was sind die Vorteile des Einsatzes eines Lasers?

In insgesamt 34 Studien untersuchte die Augenklinik der Universität Frankfurt die Ergebnisse von 6.492 Augen, die mit dem Femtosekundenlaser operiert wurden und verglich sie mit 6.707 Augen, die manuell operiert wurden.

Das Fazit lautete: Das Lasern des Katarakts scheint der herkömmlichen Behandlung gegenüber Vorteile zu haben. Vor allem das Endergebnis, also wie gut Sie nach der OP sehen, scheint bei dieser Behandlungsmethode besser zu sein, bei kleinerer Verletzung des Auges. Risiken wiederum sind vergleichbar zur manuellen Katarakt-OP.

Grauer Star: OP mit Laser oder Ultraschall im Vergleich

Mit der Laserphakoemulsifikation steht den Patienten seit einiger Zeit auch eine Alternative zur Ultraschallmethode zur Verfügung. Der Femtosekundenlaser ermöglicht, wie oben beschrieben, eine Implantation der Kunstlinsen ohne Klinge. Die feinen Schnitte im Auge finden in diesem Fall ebenso mit dem Laser statt wie auch die Linsenzertrümmerung.

Ob der Einsatz eines Lasers statt der bewährten Ultraschallmethode wirklich Vorteile bietet, ist von Auge zu Auge unterschiedlich. Als moderne Klinik bieten wir bei EuroEyes Ihnen die Wahl aus beiden Verfahren und beraten Sie gerne persönlich dazu, ob die Nutzung von Laser statt Ultraschall bei Ihnen Sinn ergibt und was die Risiken dieses Vorgehens sind. Selbstverständlich behandeln Sie bei beiden Varianten ausschließlich Top-Operateure mit langjähriger Erfahrung in der jeweiligen Anwendung.

Therapie des Grauen Stars - bei EuroEyes sind Sie in guten Händen

Mit bald 30 Jahren Erfahrung in der Behandlung des Grauen Stars sind sie bei uns in guten Händen. Da jede Operation für den Patienten ein ungewohntes Erlebnis ist, beraten wir Sie gerne vorab ausführlich zu den Methoden. Ob Sie nun den Grauen Star lasern oder schneiden lassen, wir finden gemeinsam die optimale Behandlungsweise, die zu Ihnen passt. Übrigens: Fast 99 Prozent unserer ehemaligen Kunden gaben in einer anonymen Umfrage an, mit dem Ergebnis ihrer Linsenoperation zufrieden zu sein. Darauf sind wir mehr als stolz!

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