EuroEyes Aktuell

Datum: 25.01.2012

Klares Sehen im Alter

Neue Behandlungsmöglichkeit gegen den Grauen Star! Innovativer Laser erhöht Sicherheit und Genauigkeit!

Jährlich erleiden rund 90 Prozent der Menschen über 60 Jahre eine zunehmende Trübung der Augenlinse. Die Grauer Star oder medizinisch auch Katarakt genannte Volkskrankheit äußert sich durch eine graue Färbung hinter der Pupille, sodass Betroffene nur noch unklar oder verschwommen sehen können. Verdichtet sich die anfänglich leichte Linsentrübung, ist eine Operation die einzige Behandlungsmöglichkeit.
Bei EuroEyes können sich Katarakt-Patienten nun mit einer neuen Methode operieren lassen. Der Femtosekunden-Infrarot-Laser Alcon LenSx macht das Skalpell des Operateurs überflüssig.

Neuer Laser revolutioniert bisheriges Verfahren

Der LenSx ist der erste Femtosekunden-Infrarot-Laser, der in der Linsenchirurgie zum Einsatz kommt.
Er vereint gleich mehrere Teilschritte der bisherigen, seit über 40 Jahren unveränderten, Operationsmethode. Dabei übernimmt der Laser nicht nur die vorher manuell durchgeführten Schnitte, sondern auch die Zerteilung der Augenlinse. Der Ausgleich einer bestehenden Hornhautverkrümmung ist ebenfalls möglich. Die weitgehende Automatisierung des Eingriffs erhöht die Genauigkeit und verringert die Komplikationsrate. Für Patienten bedeutet dies ein Höchstmaß an Sicherheit. "Bislang konnten etwa 90 Prozent der Patienten, die beidseitig mit einer Katarakt-OP behandelt wurden, dauerhaft auf eine Sehhilfe verzichten. Mit dem Einsatz des neuen Lasers erwarten wir eine noch bessere Quote", erklärt Dr. Jørn S. Jørgensen, Gründer und ärztlicher Leiter der EuroEyes-Klinikgruppe. Der Alcon LenSx steht in der EuroEyes-Klinik in Hamburg. 2012 werden auch an anderen Standorten weitere Geräte eingesetzt.

Ambulanter Eingriff sorgt für klare Sicht

Mit rund 600.000 Eingriffen im Jahr zählt die Star-Operation zu den häufigsten Operationen überhaupt in Deutschland. Bei dem in der Regel ambulant durchgeführten Eingriff wird die körpereigene Linse durch eine künstliche Intraokularlinse ersetzt. Die aus einem Acrylkunststoff bestehende Linse kann in ihrer Stärke so gewählt werden, dass eine vorher bestehende Fehlsichtigkeit gleich mit korrigiert wird. Der Eingriff dauert etwa zehn Minuten und wird unter lokaler Anästhesie mit betäubenden Augentropfen durchgeführt. Müssen beide Augen behandelt werden, geschieht dies in einem zeitlichen Abstand von ein bis zwei Tagen. Nach der Operation wird das Auge meist mit einem Salbenverband abgedeckt. Schon einen Tag nach der Operation kann der Patient gut sehen. Im Laufe der Zeit kann sich nach einer Linsenimplantation die klare, durchsichtige Linsenkapsel eintrüben und erneut verschwommenes Sehen verursachen. Es kommt zu einer feinen Membranbildung, dem sogenannten Nachstar. Durch einen kleinen, ambulant durchzuführenden Lasereingriff kann die Trübung jedoch beseitigt werden.

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