Weitsichtigkeit (Hyperopie)


Weitsichtigkeit (Hyperopie)

In einem weitsichtigen Auge

(auch übersichtiges Auge genannt)
werden die Lichtstrahlen erst hinter der Netzhaut gebündelt. Auf weite Entfernungen wird in der Regel scharf gesehen, weil die Augenlinse für einen Ausgleich sorgt, in der Nähe verschwimmen die Bilder jedoch oft. Meist ist die Ursache für diese Fehlsichtigkeit ein zu kurz gewachsenes Auge, selten eine zu schwache Brechkraft. Die optische Korrektur erhöht die Brechkraft und verschiebt so den Brennpunkt nach vorne auf die Netzhaut.

Bei Brille und Kontaktlinse erfolgt dies durch eine Sammellinse, deren Korrekturwert in "Plus"-Dioptrien angegeben wird, z. B. +3,5 dpt.

 

 

Die Weitsichtigkeit kann grundsätzlich mit dem Excimer-Laser behandelt werden. Bei Werten bis + 4,0 dpt wird mit LASIK behandelt. LASIK gehört heute zu den am meisten verbreiteten Augenlaserverfahren zur Korrektur von Kurzsichtigkeit mit hoher Erfolgsquote. Bei Weitsichtigkeit über +5,0 dpt erfolgt die Korrektur alternativ zur LASIK durch eine intraokulare Kontaktlinse (ICL) oder einen Linsenaustauch (RLE).  
 

 

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