Bioptics (kombinierte Behandlungskonzepte)

Unter Bioptics versteht man kombinierte Behandlungskonzepte, die zur Anwendung kommen, wenn mit einem einzelnen Verfahren keine volle Korrektur der Sehschwäche erreicht werden könnte. So kann beispielsweise bei höheren Fehlsichtigkeiten zunächst eine Intraokularlinse (z.B. ICL) eingesetzt und der möglicherweise vorhandene Rest der Fehlsichtigkeit mit einer LASIK-Behandlung feinkorrigiert werden. Der zeitliche Abstand zwischen beiden Behandlungen beträgt etwa acht bis zwölf Wochen. Solche Kombinationen reduzieren die Belastung für das Auge erheblich und erweitern das Spektrum der Korrekturmöglichkeiten außerordentlich.
Sinnvoll sind Bioptics-Verfahren beispielsweise auch dann, wenn die Hornhautdicke nicht ausreicht, um eine LASIK durchzuführen. Ein weiteres Kombinationsverfahren ist die AK-LASIK. Bei hochgradigen Hornhautverkrümmungen kann der ansonsten nicht unerhebliche Gewebeabtrag reduziert werden, indem in einem ersten Behandlungsschritt unter die zuvor abgetrennte LASIK-Lamelle (Hornhautscheibchen) bogenförmige Schnitte gesetzt werden. Hierdurch wird der Zylinder bereits deutlich reduziert. Etwa acht bis zwölf Wochen später erfolgt die Vollendung der LASIK. Hierbei wird die LASIK-Lamelle erneut angehoben und die Lasermodellierung der Hornhaut vorgenommen.

Kontakt

* Pflichtfelder

Wodurch kennen Sie EuroEyes? *

Kostenlose Hotline - 0800 / 17 11 17 11